Alles (vieles) über den Klimawandel


hier zeige ich in loser Folge Bilder und Zeitungsartikel zum von unserer Regierung so viel zitierten
"von Menschen gemachten Klimawandel" und daraus resultierenden Hilflosigkeiten aus Leipzig, sowie anderes:



Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 8.12.2015:

zwei Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 8.12.2015:


Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 19.8.2015:

zwei Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 5.8.2015:


Leserbriefe in der LVZ am 28.07.2015

zwei Artikel in der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2015:




Leipziger Volkszeitung vom 02.10.2014:
e.on will 380 Millionen Euro für Atom-Moratorium Berlin. Der Energiekonzern e.on fordert von der Bundesregierung 380 Millionen Schadensersatz für das Atom-Moratorium nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.
Dabei gehe es um entgangene Gewinne wegen der Abschaltung der Kernkraftwerke Unterweser (Niedersachsen) und Isar 1 (Bayern).
Unabhängig davon haben e.on und RWE Verfassungsbeschwerde gegen die dauerhafte Stilllegung der Anlagen nach Ende des Moratoriums
eingelegt - hier geht es wohl um Schadenersatz in zweistelliger Milliardenhöhe.

Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014:


Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014:
Kommt jetzt die blaue Plakette?

Trotz Umweltzone ist die Stickstoffdioxid-Belastung noch immer hoch

Von Andreas tappert
Leipzig. Ziemlich dicke Luft in Leipzig - und das trotz grüner Plakettenpflicht für alle Fahrzeuge im Stadtgebiet. Vor allem die Stickstoffdioxid-Werte liegen auch drei Jahre nach der Einführung der Umweltzone noch immer deutlich über den strengen EU-Grenzwerten. Da die EU-Werte ab nächstes Jahr eingehalten werden müssen, seien zusätzliche Anstrengungen notwendig, heißt es im Rathaus. Folge: Auf Auto- und Lkw-Fahrer kommt möglicherweise die Pflicht zur blauen Plakette zu, die noch strengere Abgaswerte vorschreibt als die derzeit in Leipzigs Umweltzone geltende grüne Plakette. Die Deutsche Umwelthilfe fordert diese Verschärfung schon lange, bislang aber fehlt noch die gesetzliche Grundlage für eine blaue Plakette.
Die Stadtverwaltung weist dennoch pauschale Vorwürfe zurück, die Leipziger Umweltzone habe nichts gebracht. Laut dem gestern vorgestellten Umweltbericht ist seit deren Einführung im März 2011 die Belastung durch giftigen Feinstaub deutlich zurückgegangen. Das Problem sei dagegen der teilweise spürbar gestiegene Stickoxid-Ausstoß. Ein Grund dafür ist ausgerechnet die massenhafte Nachrüstung alter Busse und Lkw mit Rußpartikelfiltern. Auch die Zunahme an Diesel-Pkw trägt zu der Mehrbelastung bei. Die Stickstoffdioxid-Konzentration bleibe ganzjährig auf hohem Niveau, heißt es im Umweltbericht. Allen bisherigen Anstrengungen zum Trotz.
Leipzigs Umwelt-Bürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) glaubt deshalb nicht, dass die Stadt im nächsten Jahr die dann verbindlich werdenden strengen EU-Werte einhalten kann. "Wir müssen prüfen, ob es noch Maßnahmen gibt, die wir zusätzlich in unseren Luftreinhalteplan aufnehmen können", erklärte er gestern bei der Präsentation des Berichts. Er habe die Forderungen der Deutschen Umwelthilfe mit Interesse verfolgt, die als einzig möglichen Ausweg die Verschärfung der Umweltzonen-Auflagen vorsieht, sagte er. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es die Debatte über die Einführung einer blauen Plakette bald in ganz Deutschland geben wird", so Rosenthal. Schließlich habe nicht nur Leipzig mit dem Phänomen der zunehmenden Stickoxid-Belastung zu kämpfen. Das Problem könne nur bundesweit gelöst werden.
In Baden-Württemberg denkt Landesverkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) bereits laut über eine blaue Plakette nach. Diese könnten alle Fahrzeuge erhalten, die den Abgasstandard Euro 6 erfüllen. Einzelne Modelle würden dies schon heute schaffen. Von September 2014 an wird Euro 6 für alle neu vorgestellten Modelle verbindlich, wenig später ist sie für alle Erstzulassungen vorgeschrieben. Die Grenze für den Stickoxid-Ausstoß bei Dieselmotoren sinkt im Vergleich zur Abgasnorm Euro 5 um 50 Prozent auf 80 Milligramm pro Kilometer. Bei Benzinmotoren wird der Ausstoß auf 60 Milligramm begrenzt.
Hermanns Vorstoß ist allerdings umstritten. Eine blaue Plakette überfordere Fahrzeughalter, die sich nicht regelmäßig einen Neuwagen leisten können, werfen Kritiker ein. Der ADAC hält Umweltzonen insgesamt für nutzlos - eine Verschärfung ändere daran nichts.
Leipziger Volkszeitung 06.06.2014
Einführung der blauen Plakette

Das schreiben User im Internet

Vorstoß aus dem Rathaus löst heftige Reaktionen aus

Von Andreas Tappert
Trotz Umweltzone und Plakettenpflicht: Leipzig erfüllt die strengen EU-Grenzwerte zur Luftreinhaltung immer noch nicht. Die Stickstoffdioxid-Werte liegen drei Jahre nach Einführung der Zone immer noch deutlich über den zulässigen Werten. Weil andere deutsche Städte ähnliche Probleme haben, hat Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) eine bundesweite Diskussion über die Einführung einer blauen Plakette für besonders schadstoffarme Autos angeregt. Das Echo ist groß.
"Schon die grüne Vignette ist ein dirigistisches Monstrum und ihre beabsichtigte Wirkung ist noch immer nicht klar belegt", erklärte gestern Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). "Wir werden einen derart bürokratischen Vorstoß nicht mitmachen."
Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und der FDP Sachsen, sieht dies ähnlich. "Dass die Umweltplaketten ganz zwangsläufig nichts bringen, war von vornherein abzusehen", erklärte er. "Dass beispielsweise im April die gigantische Sahara-Staubwolke über Deutschland keinen Bogen um die Leipziger Umweltzone gemacht hat, wird auch durch schärfere Plaketten-Standards künftig nicht zu verhindern sein." Es könnte sein, dass sich eine etwas zu reich und zu satt gewordene Region solche Dinge wie Umweltzonen leisten kann. "Ein Land wie Sachsen, das den Wiederaufstieg in die erste Liga erst begonnen hat, kann es nicht."
Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, fordert Leipzigs Stadtverwaltung auf, die im Luftreinhalteplan enthaltenen 48 einzelnen Maßnahmen konkret abzurechnen. "Zum jetzigen Zeitpunkt über neue Maßnahmen nachzudenken, die wieder Wirtschaft und Bürger belasten sollen, ist purer Aktionismus ohne Aussicht auf Erfolg."
Tino Supplies vom Leipziger Umweltbund Ökolöwe betont, dass Verbrennungsmotoren und Feuerungsanlagen die Hauptquellen von Stickstoffoxiden sind. Der Stadt müsse deshalb eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund - also für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV-Nutzer und Carsharing - gelingen. "Nur so kann man Umweltzonen, ob nun mit grüner oder blauer Plakette oder gar Fahrverboten, wie zuletzt in Paris verhängt, vermeiden." In Leipzig plätschere die Radverkehrsförderung stattdessen so vor sich hin, die Zuschüsse für die LVB würden regelmäßig gekürzt und für den Fußverkehr gebe es noch nicht einmal ein Konzept. Gleichzeitig werde noch am Bau neuer Straßen festgehalten. "Diejenigen, die in den letzten Jahren die Förderung des Kfz-Verkehrs betrieben haben, sollten sich heute nicht beschweren, wenn die EU die Rechnung dafür schickt."
Professor Felix Ekardt, Umweltjurist und Vorsitzender des BUND Sachsen, ist überzeugt, dass es zur Einhaltung der EU-Grenzwerte "rechtlich und im Interesse der Gesundheit aller Bürger" keine Alternative gibt. "Kommunen können aber anders als der Bund nicht neue Filter für Autos vorschreiben. Mögliche Maßnahmen sind Tempolimits, Verbesserungen bei städtischen Fahrzeugen wie Bussen, Maßnahmen beim Baustellenverkehr oder Fördermaßnahmen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs. Gerade beim umweltpolitischen Dauerproblem Verkehr gilt: Einen wirksamen Schutz allein durch Maßnahmen, die jedem gefallen, gibt es nicht."

LVZ-Online
Ichbins: Die Stadt schafft es nicht einmal ansatzweise, die Anzahl an Bäumen zu pflanzen, zu der sie sich verpflichtet hat. Der eigene Fuhrpark fährt fast per Ausnahme.
Hans: Wie wäre es wenn keine Autos in der City erlaubt wären (außer Geschäftstransporte)? Mehr Fahrradstationen und bessere LVB Angebote.
Ralf: Der nächste Schlag der Automobillobby. Also demnächst wieder alles in die Presse und neu kaufen.
Facebook
Silvio Glöckner: Die Einführung einer Citymaut könnte eine Lösung sein.
Da Ni: Wie hirnlos. Wo doch ein Großteil der Belastung durch Industrie, unzählige Heizungsanlagen und Kamine ausgelöst wird. Hier geht's nur um Geldschneiderei und Ankurbelung des Automarktes.
Horst Schimanski: Die Schaltung der Ampeln sollte mal auf den Prüfstand.
Cherry Kirsche: Mir fällt das Fehlen der "Grünen Welle" besonders auf. Mehr Kreisverkehre würden helfen.
Jens Klingenberg: Statt ständig die Autofahrer zu schikanieren, sollte man mal darüber nachdenken, wie man den Verkehr flüssiger machen kann.

Tempo 30 schadet mehr als es nützt
Zum Beitrag "Weiter dicke Luft in Leipzig: Kommt jetzt die blaue Plakette" vom 5. Juni:
Dieser Ansatz geht völlig an den tatsächlichen Verhältnissen vorbei. Vielleicht hat die Stadt Leipzig mit der Einführung von Tempo-30-Zonen einen nicht unbeachtlichen Anteil an der Erhöhung sowohl der Stickstoffdioxid-Emissionen als auch am Feinstaubgehalt und der Lärmbetroffenheit der Anwohner.
Wie jeder Autofahrer weiß, ist der Verbrauch moderner Pkw und Lkw bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometer pro Stunde am niedrigsten. Einschlägige Forschungsergebnisse (nicht nur von ADAC und Autoherstellern) weisen seit Langem nach, dass die von der Umweltpolitik immer wieder wiederholten Forderungen nach Tempo 30 für die Umwelt eher Schaden verursachen als dass sie nützen.
Alexander Nestler, 04668 Mutzschen
Partikel bleiben nicht am Umweltzone-Schild stehen
Dieses Märchen vom "bösen Diesel" ist sinnlos. Jahrelang wurden Dieselmotoren gepuscht, weil sie so schön sparsam waren, dann kamen auf einmal Feinstaubplaketten und Umweltzonen. Leute, die sich kein neues Auto leisten konnten, wurden quasi enteignet. Unternehmer mit Kleintransportern durften plötzlich nicht mehr in die Umweltzone zu ihren Kunden. Man hat ein weiteres Bürokratiemonster erschaffen, das mal wieder die Staatskasse füllt, aber am eigentlichen Sinn meilenweit vorbeigeht.
Das Makabere an der ganzen Sache ist aber Folgendes: Das Feinstaub-Problem tritt bei alten Autos überhaupt nicht auf. Weder bei alten Dieselfahrzeugen noch bei Benzinern. Sondern, als man die Dieselmotoren auf Benzinerleistung aufgepuscht hat, zum Beispiel mittels Common-Rail-Direkteinspritzung.
Und das ganz Fiese an der Sache ist ja, dass Feinstaubpartikel die Frechheit besitzen, nicht vor dem Umweltzone-Schild stehen zu bleiben. Das heißt, die Autos sind das kleinste Problem. Das Problem sind Kohlekraftwerke oder - zum Beispiel in Hamburg oder Köln - die Schifffahrt. Die Pötte fahren nämlich mit Schweröl, egal ob auf dem Rhein oder auf der Elbe.
Man drischt aber auf die Autofahrer ein, weil man von denen mehr (Straf-)Steuern kassieren kann - und solange diese nicht entschlossen gegen diese Schikanen auftreten, wird sich nichts ändern. Marco Friedrich, 04442 Zwenkau

Leserbrief in der LVZ vom 18.08.2014:
Auch Aussagen von Forschern ändern sich
Zum Artikel "Neue Klimastudie: Wetter in Sachsen wird immer extremer" aus der Ausgabe vom 6. August
Nun wissen wir es ganz genau. Nach dem am 5. August von Umweltminis- ter Kupfer vorgestellten Klimabericht für Sachsen müssen wir uns auf er- heblich mehr Starkregen im Som- mer einstellen.
Das ist das Ergebnis einer Studie des Klimaforschers Prof. Christian Bonhofer von der TU Dres- den zur Klimaentwicklung in Sachsen von 1961-2010, siehe LVZ vom 6. August.
Doch was schrieb Prof. Bonhofer im Jahre 2006? Seiner damaligen Meinung nach wird Sachsen zur Steppe. Der wenige Regen wird wegen der starken Sonneneinstrahlung schnell verdunsten.
Fazit: Nicht nur das Klima wandelt sich, sondern auch die Aussagen von Wissenschaftlern. Oder setzt man auf die Vergesslichkeit der Sachsen?
Dr. Klaus Lindner, 04157 Leipzig